Alles begann mit einem Corgi, für den wir keine Unterkunft fanden
Vor einer Geschäftsreise besuchte unsere Gründerin fünf Pensionen. Käfige übereinander gestapelt, Belüftung per Abluftventilator, ein Hund, der den ganzen Nachmittag bellte und niemand reagierte. Sie dachte: Wie wunderbar wäre ein Ort, an dem Tiere wie Gäste bei Freunden behandelt werden?
Wir kaufen keine Fertigkäfige. Jedes Zimmer ist auf die Größe eines mittelgroßen Hundes zugeschnitten, schall- und geruchsisoliert, mit eigener Belüftung und Kamera. Der Betreuungsschlüssel liegt unter 1:6 – nicht weil die Zahlen aufgehen, sondern weil unsere Beobachtung zeigt: Ab dem siebten Tier wird jemand übersehen.
Tagsüber bleiben die Türen offen, sodass die Hunde zwischen Innenbereich und Außenauslauf frei wechseln. An sonnigen Tagen liegen zwei oder drei Katzen auf dem Sofa, auf dem Boden schlafen reihenweise Hunde. Wir stellen keine Fotos nach – wir knipsen sie in den entspanntesten Momenten: sabbernd, mit Pfoten in der Luft, beim Dösen neben der Stehlampe. Das sind unsere „Werbebilder".
Der Grund dahinter ist nicht kompliziert: Wir sind die Art Menschen, die vor einer Reise das Futter auf den Gramm genau abwiegen und drei Seiten Pflegehinweise schreiben. Wir wissen, was Ihnen wichtig ist.